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Die Ruhe im Grün
Fantasiereise – Entspannungsübung – Ruheübung

Die letzten Tage und Wochen sind anstrengend gewesen. Sehr anstrengend. Oftmals musstest du mehrere Arbeiten gleichzeitig verrichten oder an mehrere wichtige Dinge, die es zu erledigen galt, gleichzeitig denken.
Denken, grübeln, überlegen. So vieles ist dir in jenen stressigen Tagen durch den Kopf gegangen. Du hattest das Gefühl, ein Gedankenkarussell kreiselte in deinem Kopf. Unaufhörlich. Rund und immer rundherum und weiter und weiter. Es hat dich auch am Abend und in der Nacht nicht verlassen, dieses Gedankenkarussell.
Nun ist Wochenende und du möchtest nicht mehr an die stressigen und aufregenden Tage denken. Abschalten möchtest du. Ruhe finden. Etwas unternehmen. Etwas tun, was dir Spaß macht und was nichts mit deiner Arbeit zu tun hat.
Spielen möchtest du, träumen, dich ausruhen, dich in frischer Luft bewegen, Spaß haben.
Du freust dich auf deine freien Tage … und nun sind sie da. Du aber bist nicht da. Deine Gedanken nämlich kreiseln noch immer in deinem Kopf und halten das Karussell der Gedanken und Sorgen und Stressmomente weiterhin am Laufen. Auch von deiner Seele und deiner körperlichen Kraft möchten sie Besitz ergreifen.
Psst!!!
„Halt an!“, möchtest du am liebsten rufen. „Ich habe frei und ich bin frei.“
„Grün! Schau ins Grün!“, hörst du eine Stimme tief in dir sagen. „Die Ruhe liegt im Grün.“
Grün?
Du erinnerst dich. Grün beruhigt. Das Grün der Gräser, der Blätter, der Wiesen, der Blumen, der Kräuter, der Büsche, der Bäume.
Du schließt die Augen und stellst dir vor, du bist unterwegs draußen in der Natur.
Vom Stadtrand aus gehst du durch Felder bis zum Waldrand. Du folgst dem Waldweg, der auf einen Hügel führt, noch ein Weilchen. Irgendwann verlässt du den Weg und tauchst hinein in das Grün der Büsche und Bäume des Waldes.
Irgendwo dort, zwischen Moosen, Waldgräsern und Farnen setzt du dich mitten ins Grün und hältst inne.
Du atmest tief durch. Dann schenkst du deinen müden Augen den Blick in die Vielfalt des Waldgrüns.
Mitten im Grün sitzt du nun und schaust in das Grün ringsum.
Blicklos schaust du und du denkst an nichts.
Du nimmst nur die vielen Farbtöne des Waldgrüns wahr.
Nur Grün siehst du nun.
Grün. Schau in das Grün.
Denke an nichts. Denke nur: Grün!
Nimm das Grün in dich auf. Es umschließt dich in einer zärtlichen Umarmung.
Ganz zart und warm und geborgen fühlst du dich darin. Und ruhig.
Ganz viel Ruhe schenkt dir das Grün des Waldes, der Bäume, der Blätter, der Gräser, der Moose, der Farne.
Du genießt diese Ruhe und schaust, schaust, schaust tief und weit und frei und blicklos in das Tausenderlei verschiedener Grüntöne.
Grün. Grün. Grün.
Schauen. Schauen. Schauen.
Atmen.
Schauen.
Grün.
Ruhe.
Psst!
Die Gedanken sind frei.
Deine Gedanken sind frei.
In der Umarmung des Grüns finden sie ihre Ruhe.
Ruhe!
Freiheit.
Frei!
Das Grün hilft.
Du wirst ruhiger.
Deine Gedanken werden klarer.
Das Karussell der Gedanken in deinem Kopf steht still.
Psst!
Nun vermagst du, dir das Grün ringsum genauer anzusehen und es den zu ihm gehörenden Pflanzen zuzuordnen.
Das Grün bringt Ordnung zu dir.
Und nun kannst du auch in deinem Kopf Ordnung schaffen.
Du kannst deine Gedanken in Ruhe ordnen.
Du sortierst sie und legst sie in drei „Gedankenkörbe“ ab:
Die Körbe „wichtig”, “weniger wichtig”, “unwichtig”.
Das ist gut so.
Und wichtig.
Das Grün, das Sortieren.
Das Finden der Ruhe im Grün.

© Elke Bräunling

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